Die Eisregeln – für richtiges Verhalten auf Eisflächen

Ein kalter Winter: Teiche, Seen und kleine Flüsse verwandeln sich in wunderschöne Eisflächen. Doch es ist Vorsicht geboten.

Strömungen unter dem Eis, Temperaturunterschiede und verschiedene andere Faktoren können dafür sorgen, dass das Eis nicht überall gleich dick ist und vielleicht keinen Menschen tragen kann. Erst wenn das Eis überall 15cm dick ist, trägt es sicher eine Person. Bricht doch jemand ins Eis ein, heißt es schnell sein. Im kalten Wasser schwinden ruckzuck die Kräfte. Umsichtiges Handeln und ein sofortiger Notruf sind dann überlebenswichtig. Und wer sich nicht sicher ist, ob das Eis wirklich trägt, geht am Besten in die Eishalle oder auf öffentliche Eisflächen. Dort kann nichts passieren.

Wasserwacht meets Luftrettung

Am vergangenen Samstag besuchten wir mit unserer Jugendgruppe den Christoph 1 am Klinikum München – Harlaching. Voller Spannung kamen wir am Nachmittag dort an. Nach kurzer Ernüchterung, weil keiner da war, kam er schon angeflogen. Frisch zurück aus einem Einsatz. Wir wurden herzlich begrüßt und hatten eine Stunde lang die Möglichkeit alle Fragen zu stellen die uns so einfielen. Von der Funktionsweise, dem Patiententransport, kreuzenden Vögeln bis hin zu den verschiedenen Berufe auf dem Hubschrauber wurde uns alles geduldig erklärt und live gezeigt. Das wahre Highlight kam dann zum Schluss. Pünktlich zur letzten Frage kam ein Einsatz rein und wir durften aus direkter Nähe (natürlich mit genügend Sicherheitsabstand) dem Hubschrauber beim Starten in den Himmel zu schauen. Ein aufregender Tag, den wir so schnell nicht wieder vergessen. Dank an das Team des Christoph 1 und weiterhin einen guten Flug.